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scan2counter (K7)
1.3.2
Globale Einstellungen:
- Das Textfeld Vorlaufbeleg: Bankleitzahl wurde neu hinzugefügt.
In diesem Feld ist die Bankleitzahl, die im Vorlaufbeleg enthalten sei soll, eizutragen, wenn ein Primanoten-Profil benutzt wird.
Standard = leer
Der Vorlaufbeleg wir über die Lösung erzeugt und dem gescannten Stapel vorangestellt.
Der Vorlaufbeleg enthält die Informationen „Name“ (entsprechend des Eingabefeldes), „Vor – und Zunahme“ des Mitarbeiters der den Scan durchgeführt hat, die „Bankbezeichnung“ (entsprechend des Eingabefeldes), das „Datum mit Urzeit“ des Scans sowie die „Primanote“ des Scans und die „Bankleitzahl“ (entsprechend des Eingabefeldes). Sofern es sich um gescannte Sammler-Belege handelt, enthält der Vorlaufbeleg zusätzlich ein „X“ als Kennzeichnung. - Das Textfeld Vorlaufbeleg: Bankbezeichnung wurde neu hinzugefügt.
In diesem Feld ist die Bankbezeichnung, die im Vorlaufbeleg enthalten sein soll, eizutragen, wenn ein Primanoten-Profil benutzt wird.
Standard = leer
Der Vorlaufbeleg wir über die Lösung erzeugt und dem gescannten Stapel vorangestellt. - Das Textfeld Vorlaufbeleg: Name wurde neu hinzugefügt.
In diesem Feld ist der Name (zumeist System), der im Vorlaufbeleg enthalten sein soll, eizutragen, wenn ein Primanoten-Profil benutzt wird.
Standard = SYSTEM
Der Vorlaufbeleg wir über die Lösung erzeugt und dem gescannten Stapel vorangestellt.
Benutzer E-Mail-Information:
- Innerhalb der "E-Mails" im Erfolgsfall und im Fehlerfall wurden folgende Erweiterungen vorgenommen:
- Angabe der Anzahl gescannter Seiten
- Angabe der Anzahl erwarteter Seiten
Profile:
- Das Profil Belege mit Primanoten wurde neu zur Verfügung gestellt.
Mit diesem Profil werden Belege gescannt, bei dem jeder Stapel mit einer automatisch hochzählenden Primanote versehen wird.
Die Primanote eines gescannten Stapels muss pro Tag eindeutig sein (darf nur einmal vorkommen) und setzt sich aus mindestens aus 2 Bestandteile zusammen:
1. Festsehende Drucker Nummer (eindeutig), Anfang der Primanote = wird standardmäßig in der
Steuerdatei „drucker.txt“ definiert. Zum Beispiel die Filialnummer.
2. Hochzählende Nummer (von / bis) je Belegart (eindeutig je Belegart). Diese wird standardmäßig
in der Steuerdatei „belegarten.txt“ definiert. Zum Beispiel, für Einzelbelege mit dem Nummernkreis
von 100 bis 199, für Sammler den Nummernkreis von 200 bis 299 und für Schecks den
Nummernkreis von 300 bis 399.
Ein eine Primanote würde dann zum Beispiel für den ersten Stapel eines Tages für Einzelbelege
bei einer Filialnummer 101 wie folgt aussehen: 101100.
Der zweite Stapel 101101 usw. bis maximal 101199.
Sofern mehrere MFDs in einer Filiale mit scan2counter ausgestattet sind, ist der Beginn der Primanote (zumeist Filialnummer) noch um eine Druckernummer zu erweitern um eindeutige Primanoten auch von mehreren MFDs in einer Filiale zu erhalten.
Die Primanotenkreise sind vom Administrator in den Steuerdateien einzutragen (siehe Dateikonfiguration). Die Primanoten sollten Täglich durch den neuen Job (Task) „PrimanotaReset“ zurückgesetzt werden (siehe Jobs (Tasks).
Zur Nutzung der Primanoten-Profile ist eine Lizenz erforderlich, die Kunden, die eine Lizenz für scan2counter besitzen, kostenlos von exapture erhalten. - Das Profil Belege mit Primanoten Backup wurde neu zur Verfügung gestellt.
Dieses Profil ist darauf ausgelegt, Belege zu scannen und zu verarbeiten.
Das Backup-Profil dient vor allem dazu, bei einer regulären Nutzung des Profils „Belege mit Primanoten“ mit ID-Karten-Anmeldung, eine Nutzungsmöglichkeit zu schaffen, wenn ein Benutzer seine ID-Karte vergessen hat oder die Karte gerade defekt ist. Für diese Fälle wird zusätzlich das Profil „Belege mit Primanoten Backup“ auf den Startbildschirm gebracht. Als Anmeldemethode wird dabei zum Beispiel die Option „ID-Karte (Backup: User-ID mit PIN)“ konfiguriert.
Zur Nutzung des Profils ist eine Primanoten-Lizenz (kostenlos) erforderlich.
Jobs (Tasks):
- Der Job PrimanotaReset wurde neu hinzugefügt.
Das Skript „PrimanotaReset“ setzt die hochgezählten Primanoten auf den Startzustand zurück. Somit können wieder die vollen Primanotenkreise über den Tag genutzt werden, ohne dass ein Kreis nicht mehr ausgeführt werden kann, da die Primanote erschöpft ist. Das Skript sollte täglich, nachts ausgeführt werden, wenn mit den Primanoten-Profilen gearbeitet wird.
Dateikonfiguration:
- Innerhalb der Steuerdatei belegarten.txt wurden folgende neue Einstellungen hinzugefügt:
- fortlaufender Scan = Die aktivierte Einstellung ermöglicht den Scan in mehreren Etappen, um
zum Beispiel Belege unterschiedlicher Größe, über den automatischen
Einzug zu scannen. Dazu wird bei der Abfrage der Anzahl zu scannende
Belege wie üblich die Gesamtzahl des Stapels angegeben. In den auto-
matischen Einzug wird jedoch zunächst nur eine Teilmenge von Belegen
eingelegt, die alle die gleiche Größe besitzen. Die Blattführungsschienen
werden optimal für die Beleggröße angepasst. Nachdem der Scan der
Teilmenge durchgeführt wurde erschein am Display des MFD die Anzeige
„Die angegebene Anzahl (<Gesamtzahl>) wurde noch nicht erreicht. Sie
müssen noch <Anzahl> Beleg(e) Scannen. Wollen Sie weiter Scannen.
Sie erhalten die Antwortmöglichkeiten Ja (vorbelegt) und Nein.
Während dieser Abfrage haben Sie die Möglichkeit Belege einer anderen
Größe einzulegen und mit den Blattführungsschienen für einen geraden
Scann auszurichten. Betätigen Sie anschließend die Antwort Ja, mit dem
der Scann fortgesetzt wird.
Insgesamt können Sie maximal 5-mal Belege nachlegen.
- ist Sammler = Wenn diese Einstellung aktiv ist, wir auf dem Vorlaufbeleg ein X zur
Kennzeichnung von Sammler-Belegen erzeugt
(nur für Primanoten-Profile erforderlich).
- Beleg Primanota Beginn = Angabe des Beginns des Nummernkreises einer Belegart.
- Belegprimanota Ende = Angabe des Endes des Nummernkreises einer Belegart. Es ist vorher
abzuschätzen wie viele Belegstapel gescannt werden sollen, um den
Kreis nicht zu klein zu definieren. Je Stapel sollten nicht mehr als 20
bis 25 Belege gescannt werden. Wenn der Kreis von 0 bis 99 definiert
wird, können damit, bei 20 Belegen je Stapel, maximal 2.020 Belege je
MFD gescannt werden.
Der Primanotenkreis muss bei der Nutzung der Primanotenprofile definiert sein, sonst kann das Profil nicht genutzt werden. Nach der Auswahl der Belegart erscheint die Meldung „Eine Konfigurationsdatei ist nicht richtig konfiguriert …“, wenn der Kreis der Primanota für die gewählte Belegart nicht konfiguriert wurde. - Innerhalb der Steuerdatei drucker.txt wurde folgende neue Einstellung hinzugefügt:
- Primanoten Anfang = Beginn der Primanote. Sie stellt die Eindeutigkeit der zusammen-
gesetzten Primanote aus Filialnummer/Druckernummer und der
hochzählenden Nummer der Belegart her. Zumeist wird die
Filialnummer verwendet. Werden mehrere MFDs in einer Filiale
benutzt muss eine Druckernummer voran oder nachgestellt werden.
Der Primanotenanfang muss bei der Nutzung der Primanotenprofile definiert sein, sonst kann das Profil nicht genutzt werden. Nach dem Start der Lösung erscheint die Meldung „Eine Konfigurationsdatei ist nicht richtig konfiguriert …“, wenn der Beginn der Primanota für den benutzten MFD nicht konfiguriert wurde.
Datenbank:
- Innerhalb der Datenbank <KDNR>-BENUTZER.FDB wurde die Tabelle PRIMANOTEN hinzugefügt.
Die Tabelle PRIMANOTEN enthält folgende Felder:
- PRINTER
- BELEGART
- BELEGCOUNTER
- DATUM
In dieser Tabelle werden je Belegart und MFD die gescannten Stapel hochgezählt. Aus der gezählten Anzahl wird die Primanota erzeugt.
Wichtige Hinweise:
Beim Update von einer älteren Versionsnummer 1.x auf 1.3.2 sind folgende Punkte zu beachten:
- Bei Nutzung der Primanoten-Profile muss die Datenbank um die Tabelle PRIMANOTEN erweitert werden.
- Bei Nutzung der Primanoten-Profile muss die Steuerdatei „belegarten.txt“ erweitert werden.
- Bei Nutzung der Primanoten-Profile muss die Steuerdatei „drucker.txt“ erweitert werden.
- Bei Nutzung der Primanoten-Profile ist ein regelmäßiges Zurücksetzten der Primanoten erforderlich. Dazu ist in der LMC im Register „System“ unter „Planen“ das „Skript“ „PrimanotaReset“ der Lösung scan2conter-K7 einzurichten. Der Job sollte täglich in den Nachtstunden ausgeführt werden.
